Nachsorge für Eltern - Unterstützung und Begleitung - nach dem Verlust eines Kindes
Liebe Eltern,
Sie haben das Schlimmste erfahren, was einem Menschen widerfahren kann – den Verlust Ihres geliebten Kindes. Ein Moment, der das Leben unwiderruflich verändert und in ein ‚davor‘ und ‚danach‘ trennt. In dieser unermesslich schweren Zeit möchten wir Ihnen zur Seite stehen. Wir bieten Ihnen unsere Unterstützung an: Eine einfühlsame Nachbetreuung durch einen Mitarbeiter aus unserem erfahrenen Team des Klinikum Memmingen sowie der Beratungsstelle Donum Vitae Memmingen. Gemeinsam möchten wir Ihnen Halt geben und Sie auf diesem schweren Weg begleiten. Ob es um Gespräche geht, um das Finden von Wegen, mit der Trauer umzugehen, oder um praktische Hilfe – wir sind für Sie da.
Eltern mit weiteren Kindern erhalten Unterstützung und Beratung, wie sie ihre trauernden Kinder, die ein Geschwisterkind verloren haben, einfühlsam begleiten können.
Bei Bedarf vermitteln wir ergänzende Hilfsangebote wie Trauercafés oder Selbsthilfegruppen.

Maria Kappelmann (Krankenschwester, Trauerbegleiterin), Stephanie Weißfloch (Diplom-Sozialpädagogin FH), Sonja Schalk (Kinderkrankenschwester, Pädiatrische Palliativfachkraft, Trauerbegleiterin), Johanna Müller (Hebamme, Trauerbegleiterin)

Unser erfahrenes, interdisziplinäres Team besteht aus Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, Hebammen und Diplom-Sozialpädagoginnen mit Zusatzqualifikation in Palliativpflege und/oder Trauerbegleitung.
Unterstützt wird dieses Team von Kinderärzten (u.a. mit dem Schwerpunkt Neonatologie und Intensivmedizin), Frauenärzte (mit dem Schwerpunkt Geburtshilfe und Perinatalmedizin), einem Pränataldiagnostiker und einer Psychologin.
Unabhängig davon, wo Ihr Kind verstorben ist – im Klinikum Memmingen, in einem anderen Krankenhaus oder zu Hause – wir begleiten Sie in dieser schweren Zeit.
Die Nachsorgeleistungen werden spendenfinanziert und sind somit kostenfrei.
Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf können Sie über unsere Homepage Kontakt zu uns aufnehmen.
Gefördert durch: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
„Es gab einen Moment, in dem das Leben,
wie ich es kannte, endete.
Ein Moment, in dem Leben zu Überleben wurde,
zu bloßem Dasein in der Welt,
die ich nicht mehr erkenne.
Die Zeit wurde dauerhaft geteilt in ein Davor und Danach.
Die unüberbrückbare Kluft zwischen dem, was war,
und dem, was ist.“
von Trauer.de
